Bericht Staatsmeisterschaft Langdistanz in Podersdorf

Wieder zu alter Form zurückgekehrt!

Nachdem die Saison bis jetzt etwas durchwachsen war, konnte ich in Podersdorf wieder zu meiner alten Form zurückfinden und mit 9:16:12 eine neue persönliche Bestzeit hier in Podersdorf aufstellen. Dies brachte mir zwar nur den dritten Rang gesamt bei den Damen ein, jedoch war die Konkurrenz heuer sehr stark, auch musste ich leider nach drei Jahren in Folge, heute meinen Staatsmeistertitel an Kamila Pollak abgeben. Bin aber sehr froh über meinen Vizestaatsmeistertitel. Nun zum Rennverlauf: Die Wettervorhersagen waren ja nicht gerade die Besten, war am Freitag früh noch Schwimmen, was bei den hohen Wellen nicht wirklich Spass machte, nur die Surfer und Kyter hatten ihre Freude daran. Gott sei Dank war das am Samstag beim Bewerb viel besser. Es regnete zwar, doch der Neusiedler See zeigte sich wieder von der ruhigen Seite und so fand ich sehr gut ins Schwimmen und stieg mit 1:01:11 aus dem Wasser, natürlich war mir klar, dass Kamila vor mir lag, ist sie doch eine bessere Schwimmerin, doch der Rückstand hielt sich mit ca. 4:30 in Grenzen. So stieg ich als Zweite Frau aufs Rad und wollte meinen Rückstand aufholen, so liegt mir diese Strecke recht gut und ich hatte mittlerweile auch wieder zu meiner alten Radform zuzrückgefunden. Doch leider kam es ganz anders. Denn es wurden viele Athleten vor mir umgeleitet, da es auf der Strecke ein verkehrstechnisches Problem gab, so auch Kamila. So war ich bereits in der ersten von sechs Radrunden an erster Stelle, wusste dies jedoch nicht und auch vom Sprecher kam diesbezüglich keine Info. Ich wunderte mich schon, dass ich nicht an Kamila herankam, machte ich doch richtig Druck am Rad und war nur am überholen. Als ich dann vom Rad stieg und als erste Frau, die auf die Laufstrecke ging, angekündigt wurde, kannte ich mich gar nicht aus. Erst beim Laufen wurde ich dann aufgeklärt und mir auch gesagt, dass Kamila aufgrund der Umleitung, Zeit gutgeschrieben bekommt. Ich lag zwar nun an erster Stelle, wusste aber nicht, ob ich dies auch war. Am Ende der zweiten Laufrunde, von vier, überholte mich dann die sehr starke  Tschechin, da musste ich gleich erkennen, dass sie eine zu starke Läuferin für mich war. Lief sie doch den Marathon in 3:05. Jetzt hieß es auf den Staatsmeistertitel zu gehen, was sehr schwierig war, da ich nicht wusste wieviel die Zeitgutschrift von Kamila sein wird. Ich lief dann als Zweite durchs Ziel, bald darauf kam aber Kamila und so war klar, dass sie vor mir lag im Endergebnis. Die Zeitgutschrift bekam sie dann auf ihre Laufzeit. Ich war momentan schon sehr sauer, denn mit meiner Radzeit hätte ich sie beim Radfahren eingeholt und dann wäre der Rennverlauf vielleicht etwas anders gewesen. Doch sie wäre heute wahrscheinlich nur sehr schwer zu schlagen gewesen, und so bin ich doch sehr froh über meine persönliche Bestzeit, waren die Bedingungen nicht ganz so einfach. So kam am Ende der vierten Radrunde der Wind auf und die fünfte und sechste Radrunde war sehr hart. Auch beim Laufen hatten wir mit starkem Gegenwind zu kämpfen. Auch bei den Männern waren die Radzeiten um einiges schlechter als in den letzten Jahren und so bin ich mit meiner Radzeit von 4:51 sehr zufrieden. Alles in allem ein hartes, leider nicht ganz faires Rennen, doch Kamila konnte nichts für ihre Umleitung und wusste auch nicht, wie das nun mit der Zeitgutschrift bei ihr aussieht und so waren wir beide im Ungewissen, was das ganze wieder ausgleicht. Auch bei den Männern ging der Sieg an Tschechien. Genaue Ergebnisse unter pentek-timing.   

 

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